Leitbild

Leitbild-Grundlegendes 

Die Altenbergschule ist eine Förderschule in der Trägerschaft des Kreises Südliche Weinstraße. Als Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen besuchen uns Schülerinnen und Schüler, die auf Grund verschiedener persönlicher Lebensumstände in anderen Schulen nicht angemessen gefördert werden können.Wir verstehen uns als eine Schule, die sich im Besonderen an den Schülerinnen und Schülern sowie an deren Bedürfnissen orientiert.

Bedürfnisse sind innere, zielgerichtete Regungen, die jedem Menschen von seinem Sein her zueigen sind. Bedürfnisse sind darauf ausgerichtet befriedigt zu werden, um überleben zu können und um in der eigenen Entwicklung zu wachsen. Die Bedürfnisse von Menschen zu ignorieren hieße, sie als Menschen nicht ernst zu nehmen.

Daher stehen in der Altenbergschule die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Bedürfnissen an erster Stelle.

Wenngleich wir im täglichen (Schul-) Leben eine ganzheitliche Sichtweise auf die Schülerinnen und Schüler pflegen, erkennen wir folgende sechs Teilbereiche von Grundbedürfnissen: 

1. Beziehung:

Das Bedürfnis nach einer beständigen, liebevollen Beziehung, Bindungsbedürfnisse

2. Körperliche Zufriedenheit:

Das Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit, Sicherheit und Regulation (körperliche Zufriedenheit, Nahrung, Pflege, Versorgung, emotionale Zuwendung)

3. Individuelle Lernzugänge:

Das Bedürfnis nach individuellen Erfahrungen / Das Bedürfnis, die Welt zu erforschen, zu entdecken und zu begreifen

4. Grenzen und Strukturen:

Das Bedürfnis nach Grenzen und Strukturen

5. Gemeinschaft:

Das Bedürfnis nach stabilen, unterstützenden Gemeinschaften, auch außerhalb der unmittelbaren Familie

6. Sicherheit:

Das Bedürfnis nach einer sicheren Zukunft, das Bedürfnis, auf eine sichere Zukunft hin leben zu können und die Zukunft zu sichern.

Gerade als Ganztagsschule sehen wir vielfältige Möglichkeiten, den Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, denn in ihr steht mehr Zeit zum gemeinsamen Lernen und Leben zur Verfügung.

Es ist erklärtes Ziel aller am Unterricht und an der Erziehung der Schülerinnen und Schüler beteiligten Personen, diese Ziele in möglichst großem Umfang umzusetzen und den individuellen Voraussetzungen aller Schülerinnen und Schüler besondere Beachtung zu schenken. Dies haben die Mitarbeiter in der Gesamtlehrerkonferenz vom 07.03.08 in Form einer Selbstverpflichtung beschlossen.

 

Individuelle Förderung:

Auf Grund der besonderen Situation an der Altenbergschule kann ein intensiver Kontakt zwischen Schülern, Eltern, Lehrern, Therapeuten usw. hergestellt werden. Durch diese individuell abgestimmte Förderpläne möchte die Altenbergschule ...

• das Selbstbild und Selbstwertgefühl der Schüler positiv beeinflussen,

• den Schülern ermöglichen, das Lernen neu zu lernen,

• eine neue Chance geben für Schülerinnen und Schülern, die bisher verzweifelt sind am schulischen Misserfolg

• mit den Erlebnissen des früheren Schulversagens umgehen lernen,

• die Schülerinnen und Schüler zur Arbeitswelt hinführen und sie zu einem verantwortungsvollen und selbstgestalteten Leben zu führen,

• den Schülern ermöglichen, trotz schwieriger persönlicher Lebenslagen Lernfortschritte zu machen.

 

Unterrichtsinhalte:

Die Unterrichtsinhalte der Altenbergschule orientieren sich an den Richtlinien und Lehrplänen der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen, die zum vorrangigem Ziel haben, die Schüler zu einem Schulabschluss zu führen, der ihren individuellen Möglichkeiten entspricht. Die Schule endet nach der 9. Klasse mit der 'besonderen Berufsreife'. Unser Bestreben liegt darin, möglichst viele Schüler auf den Hauptschulabschluss in einem freiwilligen 10. Schuljahr vorzubereiten.Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt und den intensiven berufsvorbereitenden Maßnahmen in den Abschlussklassen, können nahezu alle Jugendlichen nach der Schulentlassung versorgt werden.

 

Lernen in der Altenbergschule:

bedeutet nicht nur Unterricht in kleinen Klassen (ca. 12 Schüler/innen je Klasse), vielmehr werden durch vielfältige methodisch-didaktische Arbeitsweisen die Schülerinnen und Schüler individuell und intensiv gefördert. Die Persönlichkeitsentwicklung wird soweit unterstützt, dass eine Teilhabe am Gemeinwesen und Arbeitsleben ermöglicht werden kann.

Zudem soll die sonderpädagogische Förderung an unserer Schule den Schülern und Schülerinnen ermöglichen, sich sachlich und realistisch in ihren Stärken und Schwächen sowie in ihren Wünschen und Vorstellungen einzuschätzen.

Besondere Merkmale unserer pädagogischen Arbeit:

• Individualisiertes Lernen

• differenzierte Lernangebote

• Einbindung der Schüler in Strukturen, Rituale und Rhythmisierungen

• Arbeit an Verhaltensproblemen der Schülerinnen und Schüler durch Verstärkerprogramme und beständige Rückmeldung

• enge Einbindung der Eltern in die pädagogische Arbeit, denn wer gemeinsam an einem Strick zieht, erreicht mehr

• direkte intensive Zusammenarbeit mit Kinderheimen der Region

• Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf berufliche Anforderungen durch Praktika, intensive Berufsvorbereitung sowie durch enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit

 

Ziel der Altenbergschule ist es,

• den Schülerinnen und Schülern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen

und

• ihre Integration mit Blick auf ein selbstbestimmtes Leben zu fördern.

In der täglichen Arbeit bedeutet das vor allem ...

• individuelle Förderpläne auf der Grundlage begleitender Diagnostik zu erstellen und fortzuschreiben,

• eine schulische Situation zu schaffen, in der der individuelle Lernerfolg Ansporn sein kann und die Entwicklung einer Leistungsbereitschaft begünstigt,

• die Kinder und Jugendlichen so zu erziehen, dass sie alters- und situationsangemessene Formen des Verhaltens erwerben und festigen können,

• die Schülerinnen und Schüler zu einem Abschluss zu führen 

und Möglichkeiten zu eröffnen, den Hauptschulabschluss zu erlangen,

• einen Wechsel in die allgemeine Schule anzustreben, zu unterstützen, zu verwirklichen und diesen zu begleiten, sobald dies pädagogisch sinnvoll erscheint,

• durch praxisorientierte Angebote Jugendliche für einen Beruf zu interessieren und auf eine Berufsausbildung vorzubereiten,

• die Zusammenarbeit mit Berufsschulen, Arbeitsamt, Kammern und Betrieben der Region zu pflegen,

• das Zusammenwirken mit den Eltern zu fördern.

 

 

Über die Altenbergschule

Die Altenbergschule ist eine Förderschule in der Trägerschaft des Kreises Südliche Weinstraße. Als Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen besuchen uns Schülerinnen und Schüler, die auf Grund verschiedener persönlicher Lebensumstände in anderen Schulen nicht angemessen gefördert werden können.

Die Altenbergschule liegt als einzige Schule Bad Bergzaberns nicht im Schulzentrum, sondern am gegenüberliegenden Hang des Berges mit dem Namen "Altenberg".

Unsere Schule besuchen zurzeit 94 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 9.

Schülerinnen und Schüler verlassen unsere Schüler nach der 9. Klasse mit dem Abschluss der besonderen Berufsreife.

In einem 10. Schuljahr begleiten wir viele Schüler im 10. Schulbesuchsjahr zurück in die Realschule plus in Bad Bergzabern, wo sie den Berufsreifeabschluss absolvieren können.

 

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